Ökonomische Bildung in den schulischen Lehrplänen und Hochschul-Curricula: Sorgenkind Sozialwissenschaftliches Integrationsfach

Lehrkräfte, die Ökonomische Bildung in der Schule unterrichten sollen, benötigen eine fundierte wirtschaftswissenschaftliche und wirtschaftsdidaktische Ausbildung sowie Lehrpläne, in denen Inhalte der Ökonomischen Bildung gut abgebildet sind.

Für die OeBiX Schwerpunkt-Studie zur Ökonomischen Bildung in Lehrplänen und Curricula untersuchte das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) die bestehenden schulischen Lehrpläne für die Ankerfächer der Ökonomischen Bildung sowie die Hochschul-Curricula für die entsprechenden Studiengänge auf die inhaltliche Verankerung der Themenbereiche der Ökonomischen Bildung.

Ökonomische Bildung in Lehrplänen und Curricula

Schleswig-Holstein
Mecklenburg-Vorpommern
Hamburg
Bremen
Niedersachsen
Berlin
Brandenburg
Sachsen-Anhalt
Nordrhein-Westfalen
Thüringen
Sachsen
Hessen
Rheinland-Pfalz
Bayern
Saarland
Baden-Württemberg
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Analyse schulischer Lehrpläne

Analyse der Hochschul-Curricula

Für die OeBiX Schwerpunkt-Studie zur Ökonomischen Bildung in Lehrplänen und Curricula untersuchte das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) die bestehenden schulischen Lehrpläne für die Ankerfächer der Ökonomischen Bildung.

Ökonomische Bildung in weiterführenden allgemeinbildenden Schulen unterscheidet sich zwischen Fächergruppen sowohl hinsichtlich des Umfangs als auch hinsichtlich der inhaltlichen Schwerpunktsetzungen in den Lehrplänen der Ankerfächer.

Quelle: „OeBiX Schwerpunkt-Studie zur Ökonomischen Bildung in Lehrplänen und Curricula“, Datenstand: Wintersemester 2023/24, Hg. Flossbach von Storch Stiftung, wissenschaftliche Realisation: IÖB Oldenburg

Für die OeBiX Schwerpunkt-Studie zur Ökonomischen Bildung in Lehrplänen und Curricula untersuchte das Institut für Ökonomische Bildung (IÖB) die Hochschul-Curricula für die entsprechenden Studiengänge der Ökonomischen Bildung.

Lehrkräfte, die Ökonomische Bildung in der Schule unterrichten sollen, benötigen eine fundierte wirtschaftswissenschaftliche und wirtschaftsdidaktische Ausbildung. Wie in jedem anderen Lehramtsstudium steht auch hier für jedes Fach nur ca. ein Drittel der Gesamtstudienzeit zur Verfügung.

Hier zeigt sich ein Problem, mit dem Kombinations- und vor allem Integrationsfächer in der Lehramtsausbildung konfrontiert sind: Sie müssen in derselben Zeit, in der normalerweise nur in einer wissenschaftlichen Disziplin ausgebildet werden muss, mehrere wissenschaftliche Disziplinen (z. B. Wirtschaftswissenschaften und Politikwissenschaften) abbilden. Damit bleibt für jede einzelne dieser Disziplin innerhalb dieses Rahmens weniger Ausbildungszeit. Hierunter leidet vor allem die Ökonomische Bildung, weil deren Anteil an den Studiengängen im Mittel noch unter dem der anderen Bezugsdisziplinen (Politikwissenschaften, Soziologie) liegt.

Quelle: „OeBiX Schwerpunkt-Studie zur Ökonomischen Bildung in Lehrplänen und Curricula“, Datenstand: Wintersemester 2023/24, Hg. Flossbach von Storch Stiftung, wissenschaftliche Realisation: IÖB Oldenburg

Schleswig-Holstein

In Schleswig-Holstein ist die Ökonomische Bildung im Fach Wirtschaft/Politik verankert. Die entsprechenden Lehrpläne umfassen zu knapp der Hälfte ökonomische Inhalte. An Gemeinschaftsschulen gibt es zudem das Wahlfach Wirtschaftslehre, das die Ökonomische Bildung sehr gut abdeckt.

Das Fach Wirtschaft/Politik kann für das Gymnasium an beiden Standorten und in Flensburg auch für die Gemeinschaftsschule studiert werden. Für das Schulfach Wirtschaftslehre wird in Schleswig-Holstein kein eigener Studiengang angeboten.

Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern ist die Ökonomische Bildung im Fach Arbeit-Wirtschaft-Technik verankert. In der Sekundarstufe II an den Gymnasien besteht zudem das eigenständige Wahlpflichtfach Wirtschaft.

In Mecklenburg-Vorpommern kann an der Universität Rostock der Studiengang Arbeit-Wirtschaft-Technik für alle weiterführenden allgemeinbildenden Schulformen studiert werden.

Hamburg

In Hamburg ist die Ökonomische Bildung im Fach Politik-Gesellschaft-Wirtschaft verankert. In der Sekundarstufe II an den Gymnasien besteht zudem das eigenständige Fach Wirtschaft. Mit einem Umfang von etwa einem Drittel ist die ökonomische Bildung nur in geringem Maße in die entsprechenden Lehrpläne für das Fach Politik-Gesellschaft-Wirtschaft der Stadtteilschule und der Sekundarstufe I des Gymnasiums integriert.

In Hamburg können die Studiengänge Sozialwissenschaften für die Stadtteilschule und das Gymnasium an der Universität Hamburg studiert werden. In Hamburg wird kein Studiengang für die Lehramtsausbildung im Fach Wirtschaft angeboten.

Bremen

Die Ökonomische Bildung ist in Bremen im Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik in den weiterführenden allgemeinbildenden Schulen hinsichtlich des Umfangs und der inhaltlichen Breite gut verankert. In der Sekundarstufe II an den Gymnasien gibt es außerdem das Wahlpflichtfach Wirtschaftslehre, das überwiegend Themenschwerpunkte in den Bereichen Markt, Staat und internationale Wirtschaftsbeziehungen setzt. Damit sind ökonomische Inhalte umfassend abgedeckt.

In Bremen kann das Fach Politik-Arbeit-Wirtschaft für alle weiterführenden allgemeinbildenden Schulformen studiert werden. Die Ökonomische Bildung ist hierbei vor allem durch integrative sozialwissenschaftliche Module abgedeckt.

Niedersachsen

n Niedersachsen ist die Ökonomische Bildung in den Lehrplänen vor allem in den nicht-gymnasialen Schulformen Haupt-, Real- und Oberschule gut abgedeckt. Im Gymnasium ist die Ökonomische Bildung im Fach Politik-Wirtschaft verankert. Die entsprechenden Lehrpläne umfassen zu ca. der Hälfte ökonomische Inhalte. An niedersächsischen integrierten Gesamtschulen ist die Ökonomische Bildung in der Sekundarstufe I im Fach Arbeit-Wirtschaft-Technik verankert.

In Niedersachsen werden Lehrkräfte für die Ankerfächer der Ökonomischen Bildung an den Universitäten Göttingen, Hannover, Hildesheim und Oldenburg ausgebildet. Das Fach Politik-Wirtschaft (Gymnasium) kann in Göttingen, Hannover und Oldenburg studiert werden. Für das Schulfach Arbeit-Wirtschaft-Technik gibt es in Niedersachsen keinen eigenen Studiengang.

Berlin

Die Verankerung der Ökonomischen Bildung in Berlin unterscheidet sich zwischen den Schulformen und -stufen. In den nicht-gymnasialen Schulformen (Gemeinschaftsschule, Integrierte Sekundarschule) ist die Ökonomische Bildung in dem arbeits-, technik- und hauswirtschaftsorientierten Integrationsfach Wirtschaft-Arbeit-Technik verankert. Im Gymnasium hängt die Verankerung der Ökonomischen Bildung vor allem von der Schulstufe ab.

An der Technischen Universität Berlin (TU) werden Lehrkräfte für das Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik ausgebildet. Die Ökonomische Bildung ist hier vor allem in integrativen Modulen der Arbeitslehre verankert. Die tatsächlichen wirtschaftswissenschaftlichen und wirtschafsdidaktischen Anteile sind dabei aus den Modulbeschreibungen nicht zu bestimmen.

Brandenburg

Die Verankerung der Ökonomischen Bildung in Brandenburg hängt von der Schulstufe ab. In der Sekundarstufe I ist die Ökonomische Bildung in dem arbeits-, technik- und hauswirtschaftsorientierten Integrationsfach Wirtschaft-Arbeit-Technik verankert. In der Sekundarstufe II ist die Ökonomische Bildung hingegen besser abgedeckt. Im Fach Wirtschaftswissenschaft sind die wesentlichen Inhaltsbereiche, mit Ausnahme des privaten Haushalts, gut verankert.

An der Universität Potsdam werden die Lehrkräfte für das Fach Wirtschaft-Arbeit-Technik ausgebildet. In dem Studiengang ist die Ökonomische Bildung vor allem in wirtschaftswissenschaftlichen Modulen verankert, deren Anteil sich auf ca. ein Drittel des Studiengangs beläuft.

Sachsen-Anhalt

n Sachsen-Anhalt ist die Ökonomische Bildung hinsichtlich des Umfangs und der inhaltlichen Breite in allen weiterführenden allgemeinbildenden Schulformen durch das Fach Wirtschaft (nicht gymnasiale Schulformen) und das Wahlpflichtfach Wirtschaftslehre (Gymnasium) sehr gut abgedeckt.

In Sachsen-Anhalt werden Lehrkräfte für die Ankerfächer der Ökonomischen Bildung an den Universitäten Halle-Wittenberg und Magdeburg ausgebildet. An beiden Standorten wird der Studiengang Sozialkunde für das Gymnasium angeboten. Der Studiengang Wirtschaft an der Universität Magdeburg deckt hingegen die Wirtschaftswissenschaften und die Wirtschaftsdidaktik sehr gut ab.

Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen ist die Ökonomische Bildung vor allem in den Haupt- und Realschulen gut verankert. In diesen Schulformen gibt es ein eigenständiges Pflichtfach Wirtschaft, dass ökonomische Themen hinsichtlich ihres Umfangs und inhaltlicher Breite ausführlich berücksichtigt. In den anderen weiterführenden allgemeinbildenden Schulformen wird in der Sekundarstufe I das Fach Wirtschaft-Politik unterrichtet, das in etwa zur Hälfte ökonomische Inhalte umfasst. In der Sekundarstufe II an Gymnasien ist die Ökonomische Bildung im Fach Sozialwissenschaften verankert und umfasst zu ca. einem Drittel ökonomische Inhalte. Neben dem Fach Sozialwissenschaften (Sek II des Gymnasiums) weist nur das Wahlpflichtfach Wirtschaft und Arbeitswelt (Gesamtschule) Anteile ökonomischer Themen von weniger als der Hälfte des Lehrplans auf.

Für das Fach Wirtschaft-Politik (Sekundarstufe I) und Sozialwissenschaften (Sekundarstufe II) an Gesamtschulen und Gymnasien wird an den Universitäten Bielefeld, Bochum, Bonn, Dortmund, Duisburg-Essen, Köln, Münster, Siegen und Wuppertal ausgebildet. In Nordrhein-Westfalen findet keine separate Lehrkräfteausbildung für die Fächer Wirtschaft an Haupt- und Realschulen sowie Wirtschaft und Arbeitslehre an Gesamtschulen statt.

Thüringen

In Thüringen gibt es neben dem Pflichtfach Sozialkunde die beiden Wahlpflichtfächer Wirtschaft-Umwelt-Europa sowie Wirtschaft-Recht-Technik für die Regelschule und Integrierte Gesamtschule. Die Verankerung der Ökonomischen Bildung in diesen Fächern variiert stark hinsichtlich des Umfangs und der inhaltlichen Breite. An Gymnasien und Gemeinschaftsschulen ist die Ökonomische Bildung im Fach Wirtschaft und Recht verankert.

In Thüringen werden Lehrkräfte für die Ankerfächer der Ökonomischen Bildung an den Universitäten Erfurt und Jena ausgebildet. Das Fach Wirtschaft und Recht (Gymnasium) kann in Jena studiert werden. Für das Fach Sozialkunde für das Lehramt an Regelschulen und Integrierten Gesamtschulen (IGS) werden Lehrkräfte in Thüringen an den Universitäten Erfurt und Jena ausgebildet. Zukünftige Lehrkräfte für das Fach Wirtschaft-Recht-Technik an Regelschulen und Integrierten Gesamtschulen (IGS) können in Thüringen an der Universität Erfurt studieren. Für die Wahlpflichtfächer Wirtschaft-Umwelt-Europa und Gesellschaftswissenschaften gibt es in Thüringen keine eigenen Studiengänge.

Sachsen

In Sachsen ist die Ökonomische Bildung hinsichtlich des Umfangs und der inhaltlichen Breite in fast allen weiterführenden allgemeinbildenden Schulformen durch die Fächer Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft und Gesellschaftswissenschaftliches Profil (Gymnasium) sowie das Wahlpflichtfach Gemeinschaftskunde-Rechtserziehung (Oberschule) nur in geringem Maße abgedeckt.

In Sachsen werden Lehrkräfte für die Ankerfächer der Ökonomischen Bildung an der TU Dresden und an der Universität Leipzig ausgebildet. An beiden Standorten gibt es den Studiengang Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung/Wirtschaft für das Gymnasium und die beiden Studiengänge Gemeinschaftskunde/Rechtserziehung und Wirtschaft-Technik-Haushalt/Soziales für die Oberschule.

Hessen

In Hessen ist die Ökonomische Bildung hinsichtlich des Umfangs und der inhaltlichen Breite am Gymnasium durch das Fach Politik und Wirtschaft und das Wahlpflichtfach Wirtschaftswissenschaften insgesamt gut abgedeckt. An den nicht-gymnasialen Schulformen ist die Ökonomische Bildung im Fach Politik und Wirtschaft integriert.

In Hessen werden Lehrkräfte für die Ankerfächer der Ökonomischen Bildung an den Universitäten Frankfurt, Gießen, Kassel und Marburg ausgebildet. In Hessen gibt es für das Wahlpflichtfach Wirtschaftswissenschaften keinen eigenen Studiengang.

Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz ist die Ökonomische Bildung in fast allen weiterführenden allgemeinbildenden Schulformen durch die Fächer Sozialkunde (Realschule Plus und Gymnasium) und Gesellschaftslehre (IGS) sowie das Wahlpflichtfach Sozialkunde/ Erdkunde (Gymnasium) kaum verankert. Eine Ausnahme bildet das Wahlpflichtfach Wirtschaft und Verwaltung an der Realschule Plus: Hier ist die Ökonomische Bildung sehr gut abgedeckt.

In Rheinland-Pfalz erfolgt die Ausbildung der Lehrkräfte für die Ankerfächer der Ökonomischen Bildung an der TU Kaiserslautern-Landau und den Universitäten Koblenz, Mainz und Trier. In Rheinland-Pfalz wird für das Schulfach Gesellschaftslehre an der Integrierten Gesamtschule kein eigener Studiengang angeboten.

Bayern

Die Verankerung der Ökonomischen Bildung in Bayern unterscheidet sich zwischen den Schulformen. Im Gymnasium und in der Realschule ist diese vor allem durch das Fach Wirtschaft und Recht im Pflichtteil abgedeckt. Die entsprechenden Lehrpläne umfassen zwar auch rechtwissenschaftliche Inhalte, den größeren Anteil macht aber die Ökonomische Bildung aus.

Für das Fach Wirtschaft und Recht am Gymnasium wird an den Universitäten Bayreuth, Eichstätt-Ingolstadt, Erlangen-Nürnberg, München und Passau ausgebildet. Für das Lehramt an Realschulen kann das Fach an den Universitäten Bayreuth, Erlangen-Nürnberg, Passau und München studiert werden.

Saarland

Im Saarland ist die Ökonomische Bildung an allen weiterführenden allgemeinbildenden Schulen im Pflichtfach Sozialkunde verankert. Der Anteil der Ökonomischen Bildung liegt hier je nach Schulform zwischen einem Fünftel bis zu ca. einem Zehntel. Die wesentlichen Inhaltsbereiche der Ökonomischen Bildung sind hierbei nur in Teilen abgedeckt. Die Wahlfächer Wirtschaftslehre (Gymnasium) und Beruf und Wirtschaft (Gemeinschaftsschule) hingegen decken in ihrem Umfang und der inhaltlichen Breite die Ökonomische Bildung umfassend ab.

Im Saarland wird kein Studiengang für die Ankerfächer Ökonomischer Bildung angeboten.

Baden-Württemberg

In Baden-Württemberg ist die Ökonomische Bildung hinsichtlich des Umfangs und der inhaltlichen Breite in allen weiterführenden allgemeinbildenden Schulformen durch die Fächer Wirtschaft/ Berufs- und Studienorientierung (Sekundarstufe I) und Wirtschaft (Sekundarstufe II) sehr gut abgedeckt.

In Baden-Württemberg werden an den Pädagogischen Hochschulen Freiburg, Karlsruhe, Ludwigsburg, Schwäbisch-Gmünd und Weingarten die Lehrkräfte für die Ökonomische Bildung an nicht-gymnasialen Schulformen ausgebildet. Die angehenden Wirtschaftslehrkräfte am Gymnasium können an den Universitäten Freiburg, Heidelberg, Konstanz, Mannheim, Stuttgart, Tübingen oder Ulm studieren.

Erklärung zur Einteilung der Lehramtsstudiengänge in Fächergruppen

Die Lehramtsstudiengänge wurden entsprechend den Schulfächern, auf die sie vorbereiten sollen, in folgende Fächergruppen zusammengefasst:
Eigenständige Fächer Wirtschaft
Kombinationsfächer Wirtschaft und Recht
Kombinationsfächer Politik und Wirtschaft
Sozialwissenschaftliche Integrationsfächer
Arbeits-, technik- und hauswirtschaftsorientierte Integrationsfächer

Studienergebnisse zur Verankerung der Ökonomischen Bildung in den schulischen Lehrplänen

Nur in eigenständigen Fächern Wirtschaft sind die zentralen Inhaltsbereiche der Ökonomischen Bildung hinreichend und weitgehend gleichverteilt verankert
Verbraucherthemen sind vor allem in der Sekundarstufe I, internationale Wirtschaftsbeziehungen in der Sekundarstufe II verankert
Volkswirtschaftliche Inhalte besser verankert als betriebswirtschaftliche Inhalte – nur eigenständige Fächer Wirtschaft sowie Wirtschaft und Recht bilden beides gut ab
Finanzielle Bildung insgesamt gut verankert, aber nur in ungefähr jedem zweiten Curriculum für sozialwissenschaftliche Integrationsfächer Thema

Studienergebnisse zu den zentralen ökonomischen Denk- und Erkenntnisweisen

Entrepreneurship Education in ungefähr jedem zweiten Lehrplan für die Ökonomische Bildung verankert
Denken in ökonomischen Modellen ist in Lehrplänen verankert, in ca. einem Drittel der sozialwissenschaftlichen Integrationsfächer spielt diese zentrale ökonomische Denk- und Erkenntnisweise allerdings keine Rolle

Studienergebnisse zum Denken in Anreizwirkungen

Denken in Anreizwirkungen vor allem in sozialwissenschaftlichen Integrationsfächern nur randständig verankert

Die Studienergebnisse zur Verankerung der Ökonomischen Bildung in den Hochschulcurricula

Wenig Ökonomische Bildung in sozialwissenschaftlichen Integrationsfächern
Integrationsfächer sind nicht integrativer
In sozialwissenschaftlichen Integrationsfächern gibt es kaum Berufliche Orientierung
Betriebswirtschaftslehre ist in sozialwissenschaftlich ausgerichteten Lehramtsstudiengängen nur geringfügig verankert
Finanzielle Bildung ist nur in ca. jedem zweiten Studiengang für Wirtschaftslehrkräfte überhaupt verankert
Entrepreneurship Education spielt in sozialwissenschaftlich ausgerichteten Lehramtsstudiengängen fast keine Rolle
Verbraucherbildung nur in ca. jedem zweiten Studiengang für Wirtschaftslehrkräfte überhaupt verankert

Wissenschaftlich realisiert von Institut für Ökonomische Bildung, herausgegeben von der Flossbach von Storch Stiftung

Prof. Dr. Dirk Loerwald, Wissenschaftliche Leitung/Geschäftsführung

Institut für Ökonomische Bildung gemeinnützige GmbH (IÖB)
an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Das Institut für Ökonomische Bildung Oldenburg (IÖB) verfolgt das grundlegende Ziel der Förderung der Ökonomischen Bildung. Diese erfolgt durch die Bereitstellung von wissenschaftlichen Erkenntnissen über ökonomische Lehr-Lern-Prozesse und die Entwicklung von Hilfestellungen für den Unterricht.

Vorständin Verena von Hugo

Verena von Hugo, Vorständin

Flossbach von Storch Stiftung
Köln

Die Flossbach von Storch Stiftung fördert Wirtschafts- und Finanzbildung als wichtige Zukunftskompetenz von Schülerinnen und Schülern, Studierenden und der breiten Bevölkerung. Dazu ist sie in drei Bereichen tätig: Sie betreibt Projekte, fördert Wissenschaft, Forschung und Lehre und ist bildungspolitisch aktiv.

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