In der Mittelschule sowie in der Realschule ist die Ökonomische Bildung in Bayern gut verankert. Das Fach Wirtschaft und Beruf wird in der Mittelschule in den Jahrgängen fünf bis acht als eigenständiges Pflichtfach mit insgesamt fünf Kontingentstunden unterrichtet. Die Rahmenbedingungen für die Ökonomische Bildung im Gymnasium weisen hingegen Optimierungspotenziale auf. Dies gilt insbesondere für die Sekundarstufe I. Auch hinsichtlich der Wirtschaftslehrkräftebildung bestehen Defizite. An mehreren Hochschulen, die Wirtschaftslehrkräfte ausbilden, fehlen wirtschaftsdidaktischen Professuren.
Im OeBiX-Gesamtindex schneidet Bayern überdurchschnittlich gut ab und belegt den zweiten Platz.
Bayern
Bayern in der OeBiX-Studie auf Platz zwei
Ökonomische Bildung an Mittel- und Realschulen gut verankert – Optimierungspotenzial an Gymnasien und Hochschulen.
Bayern hinter Niedersachsen in der Spitzengruppe
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Mit 65,02 Prozent schneidet Bayern in der OeBiX-Studie überdurchschnittlich gut ab.
Bayern hinter Niedersachsen in der Spitzengruppe
Mit 65,02 Prozent schneidet Bayern in der OeBiX-Studie überdurchschnittlich gut ab.
Bayern ist im OeBiX-Gesamtindex und den beiden Teilindizes jeweils überdurchschnittlich gut
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Auch in den Teilindizes des OeBiX schneidet das Bundesland gut ab. In beiden Teilindizes liegt Bayern deutlich über dem Bundesdurchschnitt. So kommt das Bundesland im Teilindex Schule auf 63,22 Prozent (Bundesdurchschnitt: 46,89 Prozent). Auch beim Teilindex Lehrkräftebildung ist Bayern mit 68,62 Prozent über dem Bundesdurchschnitt (42,61,Prozent). Mit 63,22 Prozent kommt Bayern im OeBiX-Gesamtindex auf Platz zwei und liegt damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt (65,02 Prozent).
Bayern ist im OeBiX-Gesamtindex und den beiden Teilindizes jeweils überdurchschnittlich gut
Auch in den Teilindizes des OeBiX schneidet das Bundesland gut ab. In beiden Teilindizes liegt Bayern deutlich über dem Bundesdurchschnitt. So kommt das Bundesland im Teilindex Schule auf 63,22 Prozent (Bundesdurchschnitt: 46,89 Prozent). Auch beim Teilindex Lehrkräftebildung ist Bayern mit 68,62 Prozent über dem Bundesdurchschnitt (42,61,Prozent). Mit 63,22 Prozent kommt Bayern im OeBiX-Gesamtindex auf Platz zwei und liegt damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt (65,02 Prozent).
Sehr gute Werte bei den wirtschaftsaffinen Fächern an nicht-gymnasialen Schulformen, Verbesserungspotenzial an Gymnasien
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Im Bundeslandvergleich schneidet Bayern in den meisten Erhebungskategorien, die in die OeBiX-Studie eingeflossen sind, überdurchschnittlich gut ab. In der Sekundarstufe I der nicht-gymnasialen Schulformen liegt Bayern im Durchschnitt bei 95,65 Prozent und erfüllt damit sogar annähernd das Maß von sechs Kontingentstunden im Pflicht- und Wahlpflichtbereich der Sekundarstufe I für ein normales Nebenfach. Auch in der Lehrkräftebildung liegt Bayern in den meisten Bereichen oberhalb des Bundesdurchschnitts. Bei den Professuren (nicht-gymnasial) schneidet Bayern knapp überdurchschnittlich ab. Optimierungspotenzial gibt es bei der Verankerung der Ökonomischen Bildung in der Sekundarstufe I des Gymnasiums. Hier liegt Bayern mit 18,75 Prozent relativ deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 29,63 Prozent.
Sehr gute Werte bei den wirtschaftsaffinen Fächern an nicht-gymnasialen Schulformen, Verbesserungspotenzial an Gymnasien
Im Bundeslandvergleich schneidet Bayern in den meisten Erhebungskategorien, die in die OeBiX-Studie eingeflossen sind, überdurchschnittlich gut ab. In der Sekundarstufe I der nicht-gymnasialen Schulformen liegt Bayern im Durchschnitt bei 95,65 Prozent und erfüllt damit sogar annähernd das Maß von sechs Kontingentstunden im Pflicht- und Wahlpflichtbereich der Sekundarstufe I für ein normales Nebenfach. Auch in der Lehrkräftebildung liegt Bayern in den meisten Bereichen oberhalb des Bundesdurchschnitts. Bei den Professuren (nicht-gymnasial) schneidet Bayern knapp überdurchschnittlich ab. Optimierungspotenzial gibt es bei der Verankerung der Ökonomischen Bildung in der Sekundarstufe I des Gymnasiums. Hier liegt Bayern mit 18,75 Prozent relativ deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 29,63 Prozent.
Teilindex Schule
Schulfächer für die Ökonomische Bildung
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Für die OeBiX-Studie wurde pro Bundesland und Schulform sowie Schulstufe jeweils ein Ankerfach für die Ökonomische Bildung im Pflichtbereich identifiziert. Da im Wahlpflichtbereich in einigen Fällen pro Schulform mehrere klar auf Wirtschaft fokussierte Wahlpflichtfächer angeboten werden können, wurden, anders als bei den Pflichtfächern, zum Teil auch mehrere Wahlpflichtfächer pro Schulform und -stufe in einem Bundesland bei den Berechnungen berücksichtigt. Diese Pflicht- und Wahlpflichtfächer stellen eine Berechnungsgrundlage für den OeBiX dar. Auf der Basis der jeweiligen behördlichen Dokumente (Lehrpläne, Verordnungen, Stundentafeln etc.) für die Sekundarstufen I und II wurden die für die jeweiligen Ankerfächer veranschlagten Kontingentstunden ermittelt. In einigen Stundentafeln sind die Kontingentstunden für mehrere Fächer in Summe angegeben, ohne dass der Anteil der einzelnen Fächer benannt ist. In diesen Fällen wurden die Kontingentstunden über den Durchschnitt ermittelt. Dabei wurde auch berücksichtigt, dass die Fächer ggf. in unterschiedlich vielen Jahrgängen unterrichtet werden. Sind Mindeststunden für ein Fach angegeben, wurden diese zugrunde gelegt. Für alle Lehrpläne aller Bundesländer wurde eine Inhaltsanalyse durchgeführt, um den Anteil der ökonomischen Inhalte in dem Fach zu bestimmen. Entsprechend dieses Anteils wurde die Anzahl der Kontingentstunden für die Ökonomische Bildung bestimmt.
Teilindex Schule
Schulfächer für die Ökonomische Bildung
Für die OeBiX-Studie wurde pro Bundesland und Schulform sowie Schulstufe jeweils ein Ankerfach für die Ökonomische Bildung im Pflichtbereich identifiziert. Da im Wahlpflichtbereich in einigen Fällen pro Schulform mehrere klar auf Wirtschaft fokussierte Wahlpflichtfächer angeboten werden können, wurden, anders als bei den Pflichtfächern, zum Teil auch mehrere Wahlpflichtfächer pro Schulform und -stufe in einem Bundesland bei den Berechnungen berücksichtigt. Diese Pflicht- und Wahlpflichtfächer stellen eine Berechnungsgrundlage für den OeBiX dar. Auf der Basis der jeweiligen behördlichen Dokumente (Lehrpläne, Verordnungen, Stundentafeln etc.) für die Sekundarstufen I und II wurden die für die jeweiligen Ankerfächer veranschlagten Kontingentstunden ermittelt. In einigen Stundentafeln sind die Kontingentstunden für mehrere Fächer in Summe angegeben, ohne dass der Anteil der einzelnen Fächer benannt ist. In diesen Fällen wurden die Kontingentstunden über den Durchschnitt ermittelt. Dabei wurde auch berücksichtigt, dass die Fächer ggf. in unterschiedlich vielen Jahrgängen unterrichtet werden. Sind Mindeststunden für ein Fach angegeben, wurden diese zugrunde gelegt. Für alle Lehrpläne aller Bundesländer wurde eine Inhaltsanalyse durchgeführt, um den Anteil der ökonomischen Inhalte in dem Fach zu bestimmen. Entsprechend dieses Anteils wurde die Anzahl der Kontingentstunden für die Ökonomische Bildung bestimmt.
Kontingentstunden Ökonomische Bildung in wirtschaftsaffinen Ankerfächern der Sekundarstufe I (nur Pflicht)
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In Bayern wird in der Mittelschule das Fach Wirtschaft und Beruf (neun Kontingentstunden) im Pflichtbereich unterrichtet. An der Realschule stehen 1,24 Kontingentstunden für das Fach Wirtschaft und Recht zur Verfügung. Der Pflichtbereich der Mittelschule übererfüllt also das Maß von sechs Kontingentstunden für ein normales Nebenfach im Pflichtbereich. Die Kontingentstunden für Ökonomische Bildung im Gymnasium und in der Realschule liegen hingegen deutlich unterhalb dieser sechs Kontingentstunden.
Kontingentstunden Ökonomische Bildung in wirtschaftsaffinen Ankerfächern der Sekundarstufe I (nur Pflicht)
In Bayern wird in der Mittelschule das Fach Wirtschaft und Beruf (neun Kontingentstunden) im Pflichtbereich unterrichtet. An der Realschule stehen 1,24 Kontingentstunden für das Fach Wirtschaft und Recht zur Verfügung. Der Pflichtbereich der Mittelschule übererfüllt also das Maß von sechs Kontingentstunden für ein normales Nebenfach im Pflichtbereich. Die Kontingentstunden für Ökonomische Bildung im Gymnasium und in der Realschule liegen hingegen deutlich unterhalb dieser sechs Kontingentstunden.
Fächervergleich anhand von Kontingentstunden Sekundarstufe I (nur Pflicht)
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In der gymnasialen Mittelstufe in Bayern schneidet die Ökonomische Bildung im Vergleich zu etablierten Nebenfächern nicht gut ab. Hier stehen für die Ökonomische Bildung im Pflichtbereich nur 1,33 Kontingentstunden zur Verfügung. Nebenfächer wie Erdkunde, Geschichte oder die Naturwissenschaften sind deutlich besser verankert. Für Biologie steht beispielsweise über siebenmal so viel Unterrichtszeit zur Verfügung wie für Ökonomische Bildung. Etwas besser sieht es in der Sekundarstufe I der nicht-gymnasialen Schulformen aus. Dort kommt die Ökonomische Bildung auf im Durchschnitt 4,5 Kontingentstunden. Aber auch in diesen Schulformen sind andere Nebenfächer in der Regel im Durchschnitt besser verankert.
Fächervergleich anhand von Kontingentstunden Sekundarstufe I (nur Pflicht)
In der gymnasialen Mittelstufe in Bayern schneidet die Ökonomische Bildung im Vergleich zu etablierten Nebenfächern nicht gut ab. Hier stehen für die Ökonomische Bildung im Pflichtbereich nur 1,33 Kontingentstunden zur Verfügung. Nebenfächer wie Erdkunde, Geschichte oder die Naturwissenschaften sind deutlich besser verankert. Für Biologie steht beispielsweise über siebenmal so viel Unterrichtszeit zur Verfügung wie für Ökonomische Bildung. Etwas besser sieht es in der Sekundarstufe I der nicht-gymnasialen Schulformen aus. Dort kommt die Ökonomische Bildung auf im Durchschnitt 4,5 Kontingentstunden. Aber auch in diesen Schulformen sind andere Nebenfächer in der Regel im Durchschnitt besser verankert.
Teilindex Lehrkräftebildung
Ausstattung mit wirtschaftsdidaktischen Professuren in Bayern sehr unterschiedlich
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Die Hochschulen sind mit Blick auf die wirtschaftsdidaktischen Professuren in Bayern sehr heterogen ausgestattet. Volle wirtschaftsdidaktische Professuren gibt es nur an drei Standorten. An ebenso vielen Standorten gibt es keine wirtschaftsdidaktische Professur. An drei Hochschulen sind Akademische Oberräte für die wirtschaftsdidaktische Ausbildung zuständig.
Teilindex Lehrkräftebildung
Ausstattung mit wirtschaftsdidaktischen Professuren in Bayern sehr unterschiedlich
Die Hochschulen sind mit Blick auf die wirtschaftsdidaktischen Professuren in Bayern sehr heterogen ausgestattet. Volle wirtschaftsdidaktische Professuren gibt es nur an drei Standorten. An ebenso vielen Standorten gibt es keine wirtschaftsdidaktische Professur. An drei Hochschulen sind Akademische Oberräte für die wirtschaftsdidaktische Ausbildung zuständig.