In Bremen ist die Ökonomische Bildung vor allem in der Sekundarstufe I der Oberschule gut verankert. In der Qualifikationsphase der gymnasialen Oberstufe können Schülerinnen und Schüler ein eigenständiges Fach Wirtschaft wählen. Ein eigenständiges Pflichtfach Wirtschaft gibt es in Bremen jedoch an keiner weiterführenden allgemeinbildenden Schulform. Viel Luft nach oben besteht in Bremen hinsichtlich der gymnasialen und nicht-gymnasialen Wirtschaftslehrkräftebildung. Bremen belegt im entsprechenden Teilindex für die Lehrkräftebildung den letzten Platz.
Beim aktualisierten OeBiX-Gesamtindex steigt Bremen von Platz sieben auf Platz sechs auf.
Bremen
Bremen steigt in der OeBiX-Studie auf Platz sechs
Gute Verankerung in der Sekundarstufe I der Oberschule, aber bei der Lehrkräftebildung ist Bremen Schlusslicht.
Bremen erreicht in der OeBiX-Studie einen Wert von 50,97 Prozent
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Die Hansestadt belegt im Vergleich der Bundesländer mit Platz sechs einen Rang im Mittelfeld.
Bremen erreicht in der OeBiX-Studie einen Wert von 50,97 Prozent
Die Hansestadt belegt im Vergleich der Bundesländer mit Platz sechs einen Rang im Mittelfeld.
Überdurchschnittlich im Teilindex Schule, unterdurchschnittlich im Teilindex Lehrkräftebildung
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Bremen liegt im Gesamtindex der OeBiX-Studie mit einem Wert von 50,97 Prozent leicht über dem Bundesdurchschnitt (46,89 Prozent). Auffällig ist das unterschiedliche Abschneiden in den Teilindizes. Im Teilindex Schule liegt Bremen mit einem Wert von 68,81 Prozent über 20 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt (46,89 Prozent). Ganz anders verhält es sich im Teilindex Lehrkräftebildung. Hier erreicht Bremen lediglich 15,28 Prozent und damit nur einen Bruchteil des Bundesdurchschnitts (42,61 Prozent).
Überdurchschnittlich im Teilindex Schule, unterdurchschnittlich im Teilindex Lehrkräftebildung
Bremen liegt im Gesamtindex der OeBiX-Studie mit einem Wert von 50,97 Prozent leicht über dem Bundesdurchschnitt (46,89 Prozent). Auffällig ist das unterschiedliche Abschneiden in den Teilindizes. Im Teilindex Schule liegt Bremen mit einem Wert von 68,81 Prozent über 20 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt (46,89 Prozent). Ganz anders verhält es sich im Teilindex Lehrkräftebildung. Hier erreicht Bremen lediglich 15,28 Prozent und damit nur einen Bruchteil des Bundesdurchschnitts (42,61 Prozent).
Defizite insbesondere bei der Lehrkräftebildung
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In Bremen herrschen bei den Erhebungskategorien des Teilindex Lehrkräftebildung große Defizite. Dies wird insbesondere bei den Erhebungskategorien „Professuren Gymnasium“ und „Professuren nicht-gymnasial“ deutlich. Diese wurden beide mit 0,00 Prozent bewertet.
In nahezu allen Erhebungskategorien, die dem Teilindex Schule zuzuordnen sind, erreicht Bremen hingegen überdurchschnittliche Werte. Insbesondere in der Sekundarstufe I der nicht-gymnasialen Schulformen erzielt Bremen mit einer Bewertung von 88,75 Prozent einen Wert, genau 31,33 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt (57,42 Prozent) liegt. Allein in der Kategorie „Einführungsphase“ der Sekundarstufe II schneidet Bremen leicht unterdurchschnittlich ab.
Defizite insbesondere bei der Lehrkräftebildung
In Bremen herrschen bei den Erhebungskategorien des Teilindex Lehrkräftebildung große Defizite. Dies wird insbesondere bei den Erhebungskategorien „Professuren Gymnasium“ und „Professuren nicht-gymnasial“ deutlich. Diese wurden beide mit 0,00 Prozent bewertet.
In nahezu allen Erhebungskategorien, die dem Teilindex Schule zuzuordnen sind, erreicht Bremen hingegen überdurchschnittliche Werte. Insbesondere in der Sekundarstufe I der nicht-gymnasialen Schulformen erzielt Bremen mit einer Bewertung von 88,75 Prozent einen Wert, genau 31,33 Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt (57,42 Prozent) liegt. Allein in der Kategorie „Einführungsphase“ der Sekundarstufe II schneidet Bremen leicht unterdurchschnittlich ab.
Teilindex Schule
Schulfächer für die Ökonomische Bildung
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Für die OeBiX-Studie wurde pro Bundesland und Schulform sowie Schulstufe jeweils ein Ankerfach für die Ökonomische Bildung im Pflichtbereich identifiziert. Da im Wahlpflichtbereich in einigen Fällen pro Schulform mehrere klar auf Wirtschaft fokussierte Wahlpflichtfächer angeboten werden können, wurden, anders als bei den Pflichtfächern, zum Teil auch mehrere Wahlpflichtfächer pro Schulform und -stufe in einem Bundesland bei den Berechnungen berücksichtigt. Diese Pflicht- und Wahlpflichtfächer stellen eine Berechnungsgrundlage für den OeBiX dar. Auf der Basis der jeweiligen behördlichen Dokumente (Lehrpläne, Verordnungen, Stundentafeln etc.) für die Sekundarstufen I und II wurden die für die jeweiligen Ankerfächer veranschlagten Kontingentstunden ermittelt. In einigen Stundentafeln sind die Kontingentstunden für mehrere Fächer in Summe angegeben, ohne dass der Anteil der einzelnen Fächer benannt ist. In diesen Fällen wurden die Kontingentstunden über den Durchschnitt ermittelt. Dabei wurde auch berücksichtigt, dass die Fächer ggf. in unterschiedlich vielen Jahrgängen unterrichtet werden. Sind Mindeststunden für ein Fach angegeben, wurden diese zugrunde gelegt. Ökonomische Bildung ist in der Regel in einem Integrationsfach verankert. Für alle Lehrpläne aller Bundesländer wurde eine Inhaltsanalyse durchgeführt, um den Anteil der ökonomischen Inhalte in dem Fach zu bestimmen. Entsprechend dieses Anteils wurde die Anzahl der Kontingentstunden für die Ökonomische Bildung bestimmt.
Teilindex Schule
Schulfächer für die Ökonomische Bildung
Für die OeBiX-Studie wurde pro Bundesland und Schulform sowie Schulstufe jeweils ein Ankerfach für die Ökonomische Bildung im Pflichtbereich identifiziert. Da im Wahlpflichtbereich in einigen Fällen pro Schulform mehrere klar auf Wirtschaft fokussierte Wahlpflichtfächer angeboten werden können, wurden, anders als bei den Pflichtfächern, zum Teil auch mehrere Wahlpflichtfächer pro Schulform und -stufe in einem Bundesland bei den Berechnungen berücksichtigt. Diese Pflicht- und Wahlpflichtfächer stellen eine Berechnungsgrundlage für den OeBiX dar. Auf der Basis der jeweiligen behördlichen Dokumente (Lehrpläne, Verordnungen, Stundentafeln etc.) für die Sekundarstufen I und II wurden die für die jeweiligen Ankerfächer veranschlagten Kontingentstunden ermittelt. In einigen Stundentafeln sind die Kontingentstunden für mehrere Fächer in Summe angegeben, ohne dass der Anteil der einzelnen Fächer benannt ist. In diesen Fällen wurden die Kontingentstunden über den Durchschnitt ermittelt. Dabei wurde auch berücksichtigt, dass die Fächer ggf. in unterschiedlich vielen Jahrgängen unterrichtet werden. Sind Mindeststunden für ein Fach angegeben, wurden diese zugrunde gelegt. Ökonomische Bildung ist in der Regel in einem Integrationsfach verankert. Für alle Lehrpläne aller Bundesländer wurde eine Inhaltsanalyse durchgeführt, um den Anteil der ökonomischen Inhalte in dem Fach zu bestimmen. Entsprechend dieses Anteils wurde die Anzahl der Kontingentstunden für die Ökonomische Bildung bestimmt.
Kontingentstunden Ökonomische Bildung in wirtschaftsaffinen Ankerfächern der Sekundarstufe I (nur Pflicht)
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In der Oberschule erhalten die Schülerinnen und Schüler im Pflichtbereich 4,97 Kontingentstunden Ökonomische Bildung. Im Gymnasium stehen 2,48 Kontingentstunden für die Ökonomische Bildung im Pflichtbereich der Sekundarstufe I zur Verfügung. In beiden Schulformen ist man deutlich von der Unterrichtszeit von sechs Kontingentstunden eines normalen Nebenfachs im Pflichtbereich der Sekundarstufe I entfernt.
Kontingentstunden Ökonomische Bildung in wirtschaftsaffinen Ankerfächern der Sekundarstufe I (nur Pflicht)
In der Oberschule erhalten die Schülerinnen und Schüler im Pflichtbereich 4,97 Kontingentstunden Ökonomische Bildung. Im Gymnasium stehen 2,48 Kontingentstunden für die Ökonomische Bildung im Pflichtbereich der Sekundarstufe I zur Verfügung. In beiden Schulformen ist man deutlich von der Unterrichtszeit von sechs Kontingentstunden eines normalen Nebenfachs im Pflichtbereich der Sekundarstufe I entfernt.
Fächervergleich anhand von Kontingentstunden Sekundarstufe I (nur Pflicht)
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In der gymnasialen Mittelstufe in Bremen schneidet die Ökonomische Bildung im Vergleich zu etablierten Nebenfächern erneut nicht gut ab. Hier stehen im Pflichtbereich am Gymnasium für die Ökonomische Bildung nur 2,48 Kontingentstunden zur Verfügung. Sowohl andere gesellschaftswissenschaftliche als auch die naturwissenschaftlichen Fächer sind deutlich besser verankert. In der Sekundarstufe I der nicht-gymnasialen Schulformen liegt Ökonomische Bildung im Vergleich zu anderen etablierten Nebenfächern ebenfalls zurück. So wird Ökonomische Bildung im Durchschnitt 4,97 Kontingentstunden an der Oberschule unterrichtet. Für Geschichte und Erdkunde stehen mehr Kontingentstunde zur Verfügung (jeweils 5,67). Für Biologie stehen mit zehn Kontingentstunden mehr als doppelt so viele Stunden zur Verfügung wie für die Ökonomische Bildung.
Fächervergleich anhand von Kontingentstunden Sekundarstufe I (nur Pflicht)
In der gymnasialen Mittelstufe in Bremen schneidet die Ökonomische Bildung im Vergleich zu etablierten Nebenfächern erneut nicht gut ab. Hier stehen im Pflichtbereich am Gymnasium für die Ökonomische Bildung nur 2,48 Kontingentstunden zur Verfügung. Sowohl andere gesellschaftswissenschaftliche als auch die naturwissenschaftlichen Fächer sind deutlich besser verankert. In der Sekundarstufe I der nicht-gymnasialen Schulformen liegt Ökonomische Bildung im Vergleich zu anderen etablierten Nebenfächern ebenfalls zurück. So wird Ökonomische Bildung im Durchschnitt 4,97 Kontingentstunden an der Oberschule unterrichtet. Für Geschichte und Erdkunde stehen mehr Kontingentstunde zur Verfügung (jeweils 5,67). Für Biologie stehen mit zehn Kontingentstunden mehr als doppelt so viele Stunden zur Verfügung wie für die Ökonomische Bildung.