Schleswig-Holstein belegt im OeBiX-Gesamtindex den fünften Platz. Dieses verhältnismäßig gute Ergebnis ist unter anderem auf die Verankerung Ökonomischer Bildung im Wahlpflichtbereich zurückzuführen. Beispielsweise kann in der Gemeinschaftsschule das Fach Wirtschaftslehre als eines von vier Wahlpflichtfächern belegt werden. In allen weiterführenden allgemeinbildenden Schulformen wird das Pflichtfach Wirtschaft / Politik unterrichtet. Dieses Fach umfasst zu 50 Prozent ökonomische Inhalte. An allen Hochschulstandorten in Schleswig-Holstein, an denen Wirtschaftslehrkräfte ausgebildet werden, gibt es zumindest eine integrative fachdidaktische Professur für die Wirtschaftslehrkräftebildung.
Schleswig-Holstein
Schleswig-Holstein kommt in der OeBiX-Studie auf Rang fünf
Deutlich überdurchschnittliche Ausstattung mit wirtschaftsdidaktischen Professuren, Wirtschaft/Politik ist an allen weiterführenden allgemeinbildenden Schulen Pflichtfach.
Schleswig-Holstein erreicht in der OeBiX-Studie einen Wert von 53,03 Prozent
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Schleswig-Holstein belegt in der OeBiX-Studie im Vergleich der Bundesländer den fünften Platz.
Schleswig-Holstein erreicht in der OeBiX-Studie einen Wert von 53,03 Prozent
Schleswig-Holstein belegt in der OeBiX-Studie im Vergleich der Bundesländer den fünften Platz.
Teilindex Lehrkräftebildung liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt
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Schleswig-Holstein liegt nicht nur im Gesamtindex der OeBiX-Studie mit einem Wert von 53,03 Prozent fast acht Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt (45,46 Prozent). Auch im Teilindex Lehrkräftebildung erreicht Schleswig-Holstein mit einem Wert von 63,09 Prozent einen deutlichen höheren Wert als der Bundesdurchschnitt (42,61 Prozent). Im Teilindex Schule liegt Schleswig-Holstein mit 48,00 Prozent ebenfalls leicht über dem Bundesdurchschnitt (46,89 Prozent). Verbesserungspotenzial bis zu einem vollwertigen Nebenfach besteht dennoch.
Teilindex Lehrkräftebildung liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt
Schleswig-Holstein liegt nicht nur im Gesamtindex der OeBiX-Studie mit einem Wert von 53,03 Prozent fast acht Prozentpunkte über dem Bundesdurchschnitt (45,46 Prozent). Auch im Teilindex Lehrkräftebildung erreicht Schleswig-Holstein mit einem Wert von 63,09 Prozent einen deutlichen höheren Wert als der Bundesdurchschnitt (42,61 Prozent). Im Teilindex Schule liegt Schleswig-Holstein mit 48,00 Prozent ebenfalls leicht über dem Bundesdurchschnitt (46,89 Prozent). Verbesserungspotenzial bis zu einem vollwertigen Nebenfach besteht dennoch.
Schleswig-Holstein schneidet in der Mehrheit der Erhebungskategorien überdurchschnittlich ab
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Schleswig-Holstein erreicht in den meisten Erhebungskategorien Werte, die zum Teil sehr deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegen. Besonders augenfällig wird dies bei der Erhebungskategorie „Professuren nicht-gymnasial“. Bei dieser erreicht Schleswig-Holstein 100 Prozent. Der Bundesdurchschnitt dieser Kategorie liegt bei lediglich 54,67 Prozent. Das leicht überdurchschnittliche Ergebnis der Erhebungskategorie „Sekundarstufe I nicht-gymnasial“ ist auch auf die gute Verankerung der Ökonomischen Bildung im Wahlpflichtbereich der Gemeinschaftsschule zurückzuführen.
Schleswig-Holstein schneidet in den Erhebungskategorien „Sekundarstufe I Gesamt“ mit 50,44 Prozent und "Einführungsphase" mit 51 Prozent überdurchschnittlich gut ab. Der Bundesdurchschnitt der Kategorie „Sekundarstufe I Gesamt“ beträgt 46,3 Prozent. In der Kategorie "Einführungsphase" liegt der Bundesdurchschnitt bei 50,53 Prozent. In der Kategorie „Qualifikationsphase“ liegt Schleswig-Holstein mit 41 Prozent deutlich unter den Bundesdurchschnitt (57,03 Prozent). In allen vier Kategorien der schulischen Verankerung liegt Schleswig-Holstein nur knapp über oder im Gymnasium mehrheitlich sogar unter dem Bundesdurchschnitt.
Schleswig-Holstein schneidet in der Mehrheit der Erhebungskategorien überdurchschnittlich ab
Schleswig-Holstein erreicht in den meisten Erhebungskategorien Werte, die zum Teil sehr deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegen. Besonders augenfällig wird dies bei der Erhebungskategorie „Professuren nicht-gymnasial“. Bei dieser erreicht Schleswig-Holstein 100 Prozent. Der Bundesdurchschnitt dieser Kategorie liegt bei lediglich 54,67 Prozent. Das leicht überdurchschnittliche Ergebnis der Erhebungskategorie „Sekundarstufe I nicht-gymnasial“ ist auch auf die gute Verankerung der Ökonomischen Bildung im Wahlpflichtbereich der Gemeinschaftsschule zurückzuführen.
Schleswig-Holstein schneidet in den Erhebungskategorien „Sekundarstufe I Gesamt“ mit 50,44 Prozent und "Einführungsphase" mit 51 Prozent überdurchschnittlich gut ab. Der Bundesdurchschnitt der Kategorie „Sekundarstufe I Gesamt“ beträgt 46,3 Prozent. In der Kategorie "Einführungsphase" liegt der Bundesdurchschnitt bei 50,53 Prozent. In der Kategorie „Qualifikationsphase“ liegt Schleswig-Holstein mit 41 Prozent deutlich unter den Bundesdurchschnitt (57,03 Prozent). In allen vier Kategorien der schulischen Verankerung liegt Schleswig-Holstein nur knapp über oder im Gymnasium mehrheitlich sogar unter dem Bundesdurchschnitt.
Teilindex Schule
Schulfächer für die Ökonomische Bildung
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Für die OeBiX-Studie wurde pro Bundesland und Schulform sowie Schulstufe jeweils ein Ankerfach für die Ökonomische Bildung im Pflichtbereich identifiziert. Da im Wahlpflichtbereich in einigen Fällen pro Schulform mehrere klar auf Wirtschaft fokussierte Wahlpflichtfächer angeboten werden können, wurden, anders als bei den Pflichtfächern, zum Teil auch mehrere Wahlpflichtfächer pro Schulform und -stufe in einem Bundesland bei den Berechnungen berücksichtigt. Diese Pflicht- und Wahlpflichtfächer stellen eine Berechnungsgrundlage für den OeBiX dar. Auf der Basis der jeweiligen behördlichen Dokumente (Lehrpläne, Verordnungen, Stundentafeln etc.) für die Sekundarstufen I und II wurden die für die jeweiligen Ankerfächer veranschlagten Kontingentstunden ermittelt. In einigen Stundentafeln sind die Kontingentstunden für mehrere Fächer in Summe angegeben, ohne dass der Anteil der einzelnen Fächer benannt ist. In diesen Fällen wurden die Kontingentstunden über den Durchschnitt ermittelt. Dabei wurde auch berücksichtigt, dass die Fächer ggf. in unterschiedlich vielen Jahrgängen unterrichtet werden. Sind Mindeststunden für ein Fach angegeben, wurden diese zugrunde gelegt. Ökonomische Bildung ist in der Regel in einem Integrationsfach verankert. Für alle Lehrpläne aller Bundesländer wurde eine Inhaltsanalyse durchgeführt, um den Anteil der ökonomischen Inhalte in dem Fach zu bestimmen. Entsprechend dieses Anteils wurde die Anzahl der Kontingentstunden für die Ökonomische Bildung bestimmt.
Teilindex Schule
Schulfächer für die Ökonomische Bildung
Für die OeBiX-Studie wurde pro Bundesland und Schulform sowie Schulstufe jeweils ein Ankerfach für die Ökonomische Bildung im Pflichtbereich identifiziert. Da im Wahlpflichtbereich in einigen Fällen pro Schulform mehrere klar auf Wirtschaft fokussierte Wahlpflichtfächer angeboten werden können, wurden, anders als bei den Pflichtfächern, zum Teil auch mehrere Wahlpflichtfächer pro Schulform und -stufe in einem Bundesland bei den Berechnungen berücksichtigt. Diese Pflicht- und Wahlpflichtfächer stellen eine Berechnungsgrundlage für den OeBiX dar. Auf der Basis der jeweiligen behördlichen Dokumente (Lehrpläne, Verordnungen, Stundentafeln etc.) für die Sekundarstufen I und II wurden die für die jeweiligen Ankerfächer veranschlagten Kontingentstunden ermittelt. In einigen Stundentafeln sind die Kontingentstunden für mehrere Fächer in Summe angegeben, ohne dass der Anteil der einzelnen Fächer benannt ist. In diesen Fällen wurden die Kontingentstunden über den Durchschnitt ermittelt. Dabei wurde auch berücksichtigt, dass die Fächer ggf. in unterschiedlich vielen Jahrgängen unterrichtet werden. Sind Mindeststunden für ein Fach angegeben, wurden diese zugrunde gelegt. Ökonomische Bildung ist in der Regel in einem Integrationsfach verankert. Für alle Lehrpläne aller Bundesländer wurde eine Inhaltsanalyse durchgeführt, um den Anteil der ökonomischen Inhalte in dem Fach zu bestimmen. Entsprechend dieses Anteils wurde die Anzahl der Kontingentstunden für die Ökonomische Bildung bestimmt.
Kontingentstunden Ökonomische Bildung in wirtschaftsaffinen Ankerfächern der Sekundarstufe I (nur Pflicht)
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Mit 0,94 Kontingentstunden ist die Ökonomische Bildung in Schleswig-Holstein im Pflichtbereich an nicht-gymnasialen Schulformen am besten verankert. Es folgt das Gymnasium mit 1,78 Kontingentstunden. In beiden Schulformen ist die Ökonomische Bildung noch immer deutlich von sechs Kontingentstunden, die für ein normales Nebenfach im Pflichtbereich der Sekundarstufe I zur Verfügung stehen sollten, entfernt.
Kontingentstunden Ökonomische Bildung in wirtschaftsaffinen Ankerfächern der Sekundarstufe I (nur Pflicht)
Mit 0,94 Kontingentstunden ist die Ökonomische Bildung in Schleswig-Holstein im Pflichtbereich an nicht-gymnasialen Schulformen am besten verankert. Es folgt das Gymnasium mit 1,78 Kontingentstunden. In beiden Schulformen ist die Ökonomische Bildung noch immer deutlich von sechs Kontingentstunden, die für ein normales Nebenfach im Pflichtbereich der Sekundarstufe I zur Verfügung stehen sollten, entfernt.
Fächervergleich anhand von Kontingentstunden Sekundarstufe I (nur Pflicht)
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Im Pflichtbereich der Sekundarstufe I des Gymnasiums steht für die Ökonomische Bildung mit 1,78 Kontingentstunden deutlich weniger Unterrichtszeit zur Verfügung als für andere Nebenfächer wie Erdkunde, Geschichte oder die Naturwissenschaften. Erdkunde kommt beispielsweise auf fast fünfmal so viel Unterrichtszeit wie die Ökonomische Bildung. Noch deutlicher als im Gymnasium ist der Unterschied im Pflichtbereich der Sekundarstufe I der nicht- gymnasialen Schulformen. Hier verfügt die Ökonomische Bildung mit 0,94 Kontingentstunden mehr als neunmal weniger Unterrichtsstunden als beispielsweise Erdkunde oder Geschichte (8,67 Kontingentstunden).
Fächervergleich anhand von Kontingentstunden Sekundarstufe I (nur Pflicht)
Im Pflichtbereich der Sekundarstufe I des Gymnasiums steht für die Ökonomische Bildung mit 1,78 Kontingentstunden deutlich weniger Unterrichtszeit zur Verfügung als für andere Nebenfächer wie Erdkunde, Geschichte oder die Naturwissenschaften. Erdkunde kommt beispielsweise auf fast fünfmal so viel Unterrichtszeit wie die Ökonomische Bildung. Noch deutlicher als im Gymnasium ist der Unterschied im Pflichtbereich der Sekundarstufe I der nicht- gymnasialen Schulformen. Hier verfügt die Ökonomische Bildung mit 0,94 Kontingentstunden mehr als neunmal weniger Unterrichtsstunden als beispielsweise Erdkunde oder Geschichte (8,67 Kontingentstunden).
Teilindex Lehrkräftebildung
An den Studienstandorten der Wirtschaftslehrkräftebildung gibt es mindestens eine integrative Professur
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An der Europa-Universität Flensburg ist eine wirtschaftsdidaktische Professur in der Wirtschaftslehrkräftebildung für nicht-gymnasiale, allgemeinbildende weiterführende Schulen angesiedelt. An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gibt es eine integrative Professur für das gymnasiale Lehramt.
Teilindex Lehrkräftebildung
An den Studienstandorten der Wirtschaftslehrkräftebildung gibt es mindestens eine integrative Professur
An der Europa-Universität Flensburg ist eine wirtschaftsdidaktische Professur in der Wirtschaftslehrkräftebildung für nicht-gymnasiale, allgemeinbildende weiterführende Schulen angesiedelt. An der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel gibt es eine integrative Professur für das gymnasiale Lehramt.